Kooperation zeigt Wirkung – besonders dann, wenn sie aktiv gelebt und gemeinsam weiterentwickelt wird. An der zweiten ERFA-Tagung des Innotour-Projekts BENAKO im Lötschental konnten die Teilnehmenden erleben, wie Partnerschaften in der Praxis Gestalt annehmen.
Nach der Bahnfahrt auf die Lauchernalp wurden wir herzlich von der Kooperation «Die Lötschentaler» begrüsst, die den Anlass vor Ort organisiert haben. Die Gastgeber Lukas Kalbermatten und Esther Bellwald gaben spannende Einblicke in die Entstehung des neu eröffneten Momentums sowie in ihren Hotelalltag. Bei der anschliessenden Besichtigung des Hotels wird deutlich, mit welchem Engagement und Kooperationsgeist hier Neues entsteht. Dass das Momentum überhaupt realisiert werden konnte, ist das Ergebnis einer beeindruckenden Gemeinschaftsleistung. Zahlreiche Betriebe und Lieferanten aus dem ganzen Tal und darüber hinaus haben gemeinsam dafür gesorgt, dass das Hotel rechtzeitig zur Wintersaison eröffnen konnte. Ein besonderer Dank gilt Mathias Fleischmann, dem CEO der Lauchernalp Bergbahnen AG und der Lötschental Marketing AG. Er war in der Entstehungsphase ein zentraler Partner, und die Bergbahnen stellten das Grundstück für das neue Hotel zur Verfügung. Ein starkes Zeichen für Zusammenarbeit und Vertrauen innerhalb der Region.
Am Nachmittag standen die Kooperationspartner des Projekts sowie das Thema «New Work – Talente gewinnen und Mitarbeitende binden» im Mittelpunkt.
Die Impulse von Gisela Heller (Inhaberin und Gastgeberin der Heller Gastro AG und ****Eiger Mountain & Soul Resort), Matthias Mölleney (Inhaber der Beratungsfirma peopleXpert GmbH und Leiter des Center for Human Resources Management & Leadership an der HWZ) sowie Tamara Hänni (Doplomandin der Hotelfachschule Thun) brachten unterschiedliche Perspektiven zusammen – von praktischen Erfahrungen und authentischen Einblicken und Führungsverantwortung über persönliche Erwartungen an zukünftige Arbeitgeber bis hin zu wissenschaftlich fundierten Ansätzen rund um «Good Work».
Die Beiträge gaben wertvolle Denkanstösse für die Weiterentwicklung kooperativer Arbeitsformen in der Hotellerie. Ergänzend präsentierten die Hotelkooperationen «Matterhorn Valley Hotels» und «Swiss Alpine Hotels» ihre aktuellen Use Cases und zeigten auf, wie Kooperationen in der Praxis konkret weiterentwickelt und umgesetzt werden.
Wir blicken auf einen erkenntnisreichen und inspirierenden Tag zurück, der eindrücklich gezeigt hat, wie Kooperation, Austausch und Engagement die Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit der Schweizer Hotellerie stärken.
Herzlichen Dank an alle Teilnehmenden, Referierenden und Gastgeber für die wertvollen Beiträge zu diesem gelungenen Tag im Zeichen des gemeinsamen Lernens und Wirkens.
